Verkehr

Öffentlicher Verkehr, Velo- und Fussverkehr sind in Städten effizienter als Autos. 30% aller Autowege sind kürzer als drei Kilometer und können problemlos mit dem Velo oder zu Fuss zurückgelegt werden.

Der öffentliche Raum wurde jahrhundertelang von der Bevölkerung genutzt, und dies überwiegend zu Fuss. Er in den letzten hundert Jahren wurden Fussgänger:innen auf das Trottoir an den Rand gedrängt. Höchste Zeit, den verlorenen Raum zurückzuerobern. Die Strasse muss wieder von Kindern, älteren Menschen und der Quartierbevölkerung in Beschlag genommen werden.

Um die Fussgängermobilität zu fördern muss der öffentliche Raum für alle gedacht werden.

Personen, die zu Fuss unterwegs sind – welchen Alters auch immer – brauchen freie Wege, durchgehende Trottoirs und gut sichtbare Querungsmöglichkeiten.

Tempo-30-Zonen in den Quartieren und zwingend rund um Schulen, eine hohe Qualität der öffentlichen Beleuchtung, wenig bis keine Hindernisse auf Fusswegen helfen mit, dass Kinder zu Fuss in die Schule gehen können und sich somit schrittweise Bewegungsfreiheit aneignen können. Für ältere Menschen bedeutet es, dass sie eine wichtige Unabhängigkeit bewahren können. In allen Fällen führt es dazu, dass Fussgänger:innen ein Bestandteil einer Stadt sind, die ständig in Bewegung ist.

Sehr wichtig ist mir, dass das neu Gestalten des öffentlichen Raumes in Form von partizipativen Verfahren – mit Einbezug der Bevölkerung von jung bis alt – angegangen wird.